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Breaking of the World

"Wer auch immer das liest, wenn irgend jemand übrig bleibt, um das zu lesen, weint für uns, denn wir haben keine Tränen mehr. Betet für uns, die wir lebendig verdammt sind."

-- Aus einem Manuskript, von dem angenommen wird, dass es während der Zerstörung geschrieben wurde

Die Zerstörung der Welt, auch bekannt als Zeit des Wahns, war eine Zeit, als männliche Aes Sedai viel von der Welt zerstörten, das Zeitalter der Legenden beendend, und den Anfang des Dritten Zeitalters einleitend.

AnfangBearbeiten

Die Zerstörung begann an dem Tag des Angriffs auf den Shayol Ghul, als Lews Therin Telamon und seine Hundert Gefährten zusammen mit einer Legion von Soldaten den Shayol Ghul angriffen, um den Stollen in das Gefängnis des Dunklen Königs zu versiegeln. Sie waren erfolgreich, doch im letzten Moment gelang es dem Dunklen König, Saidin zu verseuchen und die achtundsechzig überlebenden Gefährten wurden zusammen mit Lews Therin im gleichen Moment wahnsinnig.

Einige Zeit später, als man die Hoffnung aufgegeben hatte, die männlichen Aes Sedai aufzuhalten und vom Wahnsinn zu heilen, wurde entschieden, die kostbarsten Angreal, Sa'angreal und Ter'angreal zu retten. Während einige Artefakte in Stasis-Boxen gepackt wurden, lud man viele andere auf die Wagen der Da'shain Aiel. Zur gleichen Zeit wurde entschieden, den Stein von Tear und das Auge der Welt zu erschaffen.

Die Konstruktion des Wächter kann auch auf diese Zeit zurückgeführt werden.

Während der ZerstörungBearbeiten

Ihren Wahn nutzten die männlichen Aes Sedai, um Berge zu zerstören und neue zu erschaffen, Ozeane auszutrocknen und trockenes Land zu fluten. Städte wurden ausgelöscht und die Zivilisation brach in dieser Zeit vollständig zusammen und raffte sich selbst in der primitivsten Form zusammen, nachdem der letzte männliche Aes Sedai gestorben war. Die Sprache behielt irgendwie ihren Zusammenhalt, aufgrund des weiteren Drucks von Schriften in der Alten Sprache im Chaos dieser Zeitspanne.

Die Dauer der Zerstörung der Welt ist unter Historikern sehr umstritten. Generell geht man davon aus, dass sie nicht weniger als 239 Jahre dauerte, und nicht mehr als 344.

Es ist nicht klar, warum die Männer in dieser Zeit nicht einfacher von weiblichen Aes Sedai überwältigt und getötet wurden. Einige Versuche wurden gemacht, sie zu überzeugen (zehntausende Aiel starben singend und tanzend, als sie einen männlichen Aes Sedai in der Stadt Tzora an seine Vergangenheit erinnern wollten, doch sie ermöglichten mit ihrem Opfer den Stadtbewohnern die Flucht). Obwohl Frauen normalerweise schwächer in der Macht sind, hätten sie sich verbinden und die Männer dämpfen oder töten könnten, die die Welt zerstörten. Einige denken, die meisten Männer wären zu verrückt gewesen, um sich zu erinnern, wo die Angreal und Sa'angreal waren, wobei wir wissen, dass die weiblichen Aes Sedai große Lager davon hatten. Lews Therin Telamon konnte sich perfekt daran erinnern, wie er Gewebe zum töten erschuf, was bewies, dass das meiste seines Wissens um die Eine Macht noch vollständig war. Rhuidean ist der Beweis, dass sie Angreal und Sa'angreale gelagert hatten. Da es eine annährend gleiche Anzahl von männlichen und weiblichen Machtlenkern gab, sollte es genug Machtlenkerinnen gegeben haben, um die Männer zu jagen.

Vielleicht lag es daran, dass - da nur die überlebenden Hundert Gefährten sofort wahnsinnig wurden - die verbleibenden männlichen Aes Sedai im Rest der Welt begannen, Angreal und Sa'angreal zu sammeln, als die weiblichen Aes Sedai begannen, die Männer gefangen zu nehmen und zu dämpfen. Das erklärt, warum sich die Welt so extrem änderte im Gegensatz zu der Zeit vor der Zerstörung. Sogar der Drache konnte nur einen Berg mit seinem übermäßigen Aufnehmen der Einen Macht erschaffen, auch wenn die Schöpfung des Drachenberges nicht beabsichtigt und eher ein Nebeneffekt davon war. Es scheint wahrscheinlicher, dass mindestens ein paar der Männer Sa'angreal besaßen. Callandor, eines der mächtigsten Sa'angreal, könnte eine Stadt dem Erdboden gleich machen. Doch wir wissen dass einzelne Männer, als sie wahnsinnig wurden, ganze Städte in Wüsten verwandelten.

Bedenkt man, dass Aes Sedai im Zeitalter der Legenden siebenhundert Jahre oder länger lebten, wird es für möglich gehalten, dass einige weibliche Aes Sedai, die während des Schattenkrieges lebendig waren, oder sogar schon, bevor der Stollen geschaffen worden war, auch noch nach dem Ende der Zerstörung lebten. Mit der möglichen Ausnahme der Aes Sedai, die die Stadt Rhuidean konstruierten, scheint das nicht der Fall zu sein. Es ist unklar, warum. Die verbliebenen überlebenden (weiblichen) Aes Sedai bildeten die Weiße Burg.

Stedding KontroverseBearbeiten

Einige männliche Aes Sedai entkamen dem Wahnsinn, indem sie in Ogier Stedding blieben, doch sie verließen sie schließlich und verfielen dem Wahnsinn, was die Zerstörung laut einiger Zeugen verlängerte. Andere Gelehrte behaupten, dass dies der Welt erlaubte, sich von jenen zu erholen, die schon wahnsinnig waren, und dass - wenn alle auf einmal wahnsinnig geworden wären - die Welt sonst nicht überlebt hätte. Für ihren Dienst bekamen die Ogier das Geschenk des Talismans des Wachsens von den letzten männlichen Aes Sedai und mit ihm die Fähigkeit, Wegtore zu erschaffen, um die Kurzen Wege zu betreten.

Die Aes Sedai der Roten und der Blauen Ajah haben traditionell eine unterschiedliche Sicht auf die Hilfe der Ogier, wobei die Roten der ersten Meinung anhängen und die Blauen der zweiten.

Einfluss auf die OgierBearbeiten

Die Ogier litten auch an der Zerstörung. Alle wurden von ihren Stedding getrennt, denn während die Eine Macht keinen Effekt innerhalb eines Stedding hat, so bleibt einem doch nichts anderes übrig, als zu rennen, wenn ein Wahnsinniger einen Vulkan außerhalb des Stedding erschafft oder die Erde um es herum erschüttert. Unglücklicherweise waren die Ogier auf eine Weise an die Stedding gebunden, die nicht zu verstehen ist. In den Jahren der Zerstörung, die von den Ogiern der Westlande das "Lange Exil" genannt wurden, stellte sich bei ihnen das Sehnen ein, das sie von da an immer ergreifen würde, wenn sie sich zu lange von einem Stedding wegbewegten.

Ogier auf anderen KontinentenBearbeiten

Die Ogier von Seanchan wurden anders beeinflusst, da es dort viel mehr Stedding gab. Deshalb leiden diese Ogier nicht am Sehnen. [1] Ihre militärische Natur könnte auf der Tatsache beruhen, dass sie sich nicht auf eine Weise um Bäume kümmern müssen, wie es die Ogier des Hauptkontinents tun.

Es ist unbekannt, ob es Ogier in Shara oder im Land der Verrückten gibt. Möglicherweise wurden die Ogier im Land der Verrückten von jenen getötet. Einige spekulieren, dass das Land der Verrückten ein Gebiet ist, wohin die überlebenden männlichen Aes Sedai flohen in einem Versuch, Zuflucht vor den weiblichen Aes Sedai zu finden und sich wieder zu erholen. Wenn das so ist, wurde der beabsichtigte Effekt nicht erzielt.

Nach der ZerstörungBearbeiten

Die Zerstörung endete offiziell mit dem Tod des letzten männlichen Aes Sedai.

Viel von der Welt war vollkommen verändert und der Großteil der Weltbevölkerung war in den Unruhen umgekommen. Die glorreiche Zivilisation des Zeitalters der Legenden war in dreihundert Jahren von Blut und Feuer untergegangen.

Innerhalb der geographischen Veränderungen war das große Weltmeer verschwunden (obwohl einige glauben, dass das Aryth-Meer teilweise auf seinen früheren Ausdehnungen liegt) und viele "neue" Bergketten haben sich geformt. Diese Berge, in drei Jahrhunderten oder weniger unter sehr gewalttätigen seismischen Verschiebungen geformt, können als sehr zerklüftet identifiziert werden und zeigen nur geringe Erosionszeichen. "Neue" Bergketten in den Westlanden beinhalten die Damona-Berge in Altara und die Berge des Verderbens im fernen Norden.

Nach der Zerstörung gab es ein Gefühl, dass die Herrlichkeiten des vergangenen Zeitalters vielleicht hätten wiederkommen können und tatsächlich, die Zivilisation kehrte zurück, mit der Konstruktion großartiger, von Ogiern gebauter Städte wie Tar Valon und Al'cair'rahienallen.

ReferenzenBearbeiten

  1. Tor.com's question of the week
  2. Die Welt von Robert Jordans Das Rad der Zeit, Kapitel 7 Schattengezücht

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