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Dies ist ein POV-Charakter mit einem oder mehr Abschnitten oder Kapiteln, die aus seinem oder ihrem Point of View geschrieben sind.

Thom Merrilin ist ein Gaukler.

BeschreibungBearbeiten

Er ist hochgewaschen und mager und hat eine leicht bucklige Haltung. Trotzdem bewegt er sich so schnell, dass man ihm das Alter nicht anmerkt. Sein Haar ist weiß und struppig, er trägt einen kräftigen weißen Schnurrbart und hat scharfe blaue Augen, die alles durchbohren, das er ansieht. Seine Stimme ist tief und klingt gewaltiger als die eines Gewöhnlichen Mannes. [1] Sein Gesicht ist knorrig wie ein Baum, der schwere Zeiten hinter sich hat. [2]

Als Gaukler trägt er meistens einen mit vielen bunten Flicken besetzten Umhang. Seine mit Gold und silber eingelegten Instrumente - eine Harfe und eine Flöte - scheinen mehr an einen Königshof zu passen.

Er hatte einen Neffen namens Owyn, der inzwischen tot ist.

HandlungBearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Thomdril Merrilin war Hofbarde für das Haus Trakand und wurde nach der Thronbesteigung von Morgase auch Hofbarde von Caemlyn; er war bekannt von Tear bis Maradon. [3] Er war dort auch bekannt als sehr guter Spieler im Spiel der Häuser. Er war Berater von Morgase Trakand, von der er viel lernte, und half ihr auch, während des Erbfolgekriegs den Löwenthron zu erlangen. [2]

Als er erfuhr, dass Taringail Damodred, Morgases Ehemann, plante, sie zu töten und ihren Platz auf dem Thron einzunehmen, ermordete er ihn. Es gab Gerüchte, dass jemand Taringail ermordet hatte, der Morgase nahe stand, doch Thoms Name fiel niemals in diesem Zusammenhang. [2]

Nicht lange nach dem Tod von Taringail kamen Gerüchte auf, dass Thom der Königin näher stand, als es gut war, und tatsächlich wurde er auch der Liebhaber von Morgase, verließ sie aber plötzlich und ohne Vorwarnung, als er von der Notsituation erfuhr, in der sich sein Neffe Owyn befand. [3] Dieser war ein männlicher Machtlenker und wurde von der Roten Ajah getötet. Bei seiner Rückkehr gerieten er und Morgase in einen heftigen Streit und Thom verließ Caemlyn erneut und floh sogar aus Andor. Morgase ließ einen Haft- und einen Hinrichtungsbefehl für ihn ausstellen und Thom verbarg sich in der Verkleidung eines reisenden Gauklers. [3]

Gareth Bryne wurde ausgeschickt, ihn wieder einzufangen, doch er kehrte mit leeren Händen zurück in die Stadt und nimmt es Thom bis heute übel. [3]

Die Suche nach dem Auge der WeltBearbeiten

Thom ist als Gaukler in die Zwei Flüsse gekommen und erhält einen sehr unfreundlichen Empfang. Er weiß Bescheid über die Ereignisse in der Welt und amüsiert sich zunächst über die ungebildeten Dörfler in den abgelegenen Zwei Flüssen. [1]

Bei den Ereignissen in der Winternacht kämpft er wie alle anderen und warnt Rand davor, sich mit Aes Sedai einzulassen, als dieser mit seinem verletzten Vater im Dorf ankommt. [4] Thom wird schließlich gegen seinen Willen in die Ereignisse hineingezogen, als die Gruppe um Moiraine sein Pferd stehlen will. Thom schließt sich ihnen an, da ihm die unzufriedenen Dorfbewohner zu gefährlich werden und er nach dem Angriff ohnehin keinen Auftritt mehr geben wird. [5]

Auf dem Weg nach Baerlon unterrichtet er Mat, Perrin und Rand in seinen Gauklertricks. [6] Bei ihrem kurzen Aufenthalt in Baerlon ziehen sie sofort die Aufmerksamkeit der Weißmäntel auf sich, [7] aber auch der Myrddraal spürt sie auf und sie müssen fliehen. [8] Doch die Trollocs, die die Stadt umstellt haben, verfolgen sie. Die Gruppe muss sich in Shadar Logoth verstecken [9] und wird getrennt. Thom gelingt es, sich mit Mat und Rand auf die Gischt zu retten, das Flusschiff von Kapitän Bayle Domon, auf dem sie Richtung Weißbrücke fahren. [10]

In Weißbrücke angekommen erzählt Domon ihnen vom Fest von Sefan Illian und dem Preis, der wieder einmal darauf ausgesetzt wurde, die beste Version der Wilden Jagd nach dem Horn zu erzählen. Obwohl Thom nicht sofort zusagt, versucht er später in der Schenke Des Wanderers Ruheplatz, Rand und Mat davon zu überzeugen, ihn nach Illian zu begleiten. Doch die Erwähnung eines Myrddraal von Männern im Schankraum lässt sie es sich anders überlegen. Sie versuchen heimlich, die Stadt zu verlassen, doch der Myrddraal hat sie bereits aufgespürt. Thom schickt Rand und Mat vor, während er sich selbst auf das Schattenwesen stürzt. Nachdem beide mehrere Stunden lang Richtung Caemlyn gegangen sind, ohne dass er zu ihnen aufgeschlossen hat, sind sie sicher, dass Thom bei dem Kampf gestorben ist. [11]

Wie Thom es Rand und Mat geraten hatte, gehen sie nach ihrer Ankunft in Caemlyn zur Schenke Der Königin Segen, wo sie sich mit Thoms Harfe, seiner Flöte und seinem Gauklerumhang als seine Freunde ausweisen können. Der Wirt Basel Gill hört sich ihre Geschichte an und erklärt, er würde erst an Thoms Tod glauben, wenn er seinen Leichnam gesehen hätte. [3]

Zitate Bearbeiten

  • Im Krieg töten Narren andere Narren aus närrischen Gründen. [1]
  • Aes Sedai haben ihre eigenen Gründe, etwas zu tun, und das sind manchmal ganz andere Gründe, als wir glauben. [4]

Weitere Bilder Bearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten