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Dies ist ein POV-Charakter mit einem oder mehr Abschnitten oder Kapiteln, die aus seinem oder ihrem Point of View geschrieben sind.


Tamlin al'Thor ist ein Schäfer, der im Westwald lebt. Er ist der Vater von Rand al'Thor, einer der besten Bogenschützen der Gegend und ein Mitglied des Gemeinderates.

BeschreibungBearbeiten

Tam wurde 940 NÄ geboren. [1] Er ist von kräftiger Statur. Er hat ein breites, sonnenverbranntes Gesicht und in seinem Haar zeigt sich bereits mehr grau als Schwarz. Dennoch wirkt er kräftig, als könne ihn nichts umwerfen. [2] Es ist wichtig für ihn, sein Wort zu halten.

Tam ist Witwer, seine Frau Kari starb, als sein Sohn Rand noch klein war. Er ist Schäfer und Mitglied des Gemeinderates. Sein Hof liegt im Westwald. Er brennt Apfelschnaps und Apfelmost, den er jährlich zu Bel Tine an die Weinquellen-Schenke liefert. [2]

Er ist ein sehr guter Kämpfer: jedes Jahr gewinnt er den Bogenschützenwettbewerb in Emondsfeld. Außerdem besitzt er ein Reiherschwert.

HandlungBearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Tam stammt aus einer Schäferfamilie in den Zwei Flüssen. Er verließ seine Heimat 956 NÄ, um die Welt zu sehen. [3] 957 NÄ trat er der Armee von Illian bei und diente im Sommer des gleichen Jahres bis Herbst 959 NÄ im Weißmantel-Krieg. Dabei verdiente er es sich, in die Elitegruppe der Illianer Gefährten aufgenommen zu werden. [1]

Er heiratete die Händlertochter Kari 965 NÄ. Beide hatten zwei Kinder, ein Mädchen, das noch im Säuglingsalter an einem Fieber starb, und einen totgeborenen Jungen. Danach konnte Kari keine weiteren Kinder mehr bekommen. [1]

962 bis 965 diente Tam in einem Krieg gegen Tear, wobei er zum Rang eines Offiziers aufstieg. 966 NÄ wurde er ein Schwertmeister. 970 bis 976 NÄ kämpfte er in einem weiteren Krieg gegen Tear, wobei er zum Zweiten Captain der Gefährten aufstieg. Wäre er Illianer gewesen, hätte er den Rang früher erreicht und vielleicht sogar den Rang eines Ersten Captains. [1]

976 bis 978 NÄ kämpfte Tam im Aiel-Krieg und fand dabei bei der Schlacht an den Leuchtenden Mauern einen Säugling an den Hängen des Drachenbergs. Er nahm das Kind mit, da dessen Mutter eine Aiel und bereits verstorben war, so dass er ihre Familie wohl nicht finden würde. Er brachte das Kind zu Kari und beide zogen den Jungen als eigenen Sohn unter dem Namen Rand in den Zwei Flüssen auf. [1] [4] [5]

Sie führten ein ruhiges Leben. 984 NÄ starb Kari schließlich an einem Fieber. [1] [4]

Band 1: Drohende SchattenBearbeiten

Tam und sein Sohn Rand ziehen wie jedes Jahr zu Bel Tine nach Emondsfeld [2] und erfahren dort von Unruhen in Ghealdan, die durch einen Falschen Drachen ausgelöst wurden. [6] Da Rand außerdem einen merkwürdigen Fremden im Wald gesehen hat [2], kehrt Tam noch am gleichen Tag auf den Hof zurück. [7] Es ist die Winternacht und sie werden von Trollocs angegriffen, die Tam schwer verletzen. [8]

Rand macht sich noch in der Nacht auf den Weg mit dem fiebernden Tam, der im Delirium von seiner Vergangenheit phantasiert. Dabei erfährt man, dass er im Aiel-Krieg bei Tar Valon gekämpft hat, wo er einen Säugling im Schnee fand und entschied, ihn zusammen mit seiner Frau Kari als sein eigenes Kind aufzuziehen. [4]

Rand bringt ihn zurück ins Dorf, wo Tam von der Aes Sedai Moiraine geheilt wird. Moiraine ist aus einem bestimmten Grund in Emondsfeld und weiß mehr, als sie sagt und erklärt Rand, er müsse zusammen mit zwei Freunden die Zwei Flüsse verlassen. [9] Als Tam von allem erfährt, unterstützt er Rand darin, der ihm nicht sagt, dass er von Tams Fieberphantasien weiß. [10]

Als am nächsten Tag das Dorf vom Verschwinden der drei Jungen erfährt, ist er unter denjenigen, die die Entscheidung gut heißen, will aber gleichzeitig auch mit den Männern auf die Suche nach den Jungen gehen, obwohl seine Konstitution das nicht zulässt. [5]

Weitere BilderBearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten