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Dies ist ein POV-Charakter mit einem oder mehr Abschnitten oder Kapiteln, die aus seinem oder ihrem Point of View geschrieben sind.

Rand al'Thor ist der Hauptheld der Serie. Er ist der Wiedergeborene Drache, der Champion des Lichts im Kampf gegen den Dunklen König, der prophezeite Retter und Zerstörer der Welt, die Wiedergeburt von Lews Therin Telamon. Für die Aiel ist er der Car'a'carn oder Er, Der Mit Der Morgendämmerung Kommt, für die Atha'an Miere der Coramoor. Er ist den Wölfen als Schattentöter bekannt, und anderen als Herr des Morgens, Prinz der Dämmerung und Wahrer Verteidiger des Lichts. Seine Stärke in der Einen Macht ist ++1, was ihn über alle anderen Machtlenker in der Serie stellt, mit Ausnahme von Rahvin und Moridin.

BeschreibungBearbeiten

Rand ist ein großgewachsener junger Mann mit breiten Schultern, grauen Augen und rötlichem Haar. Er hat große Ähnlichkeit mit den Aiel und auch mit seiner Mutter Tigraine.

HandlungBearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

972 NÄ verschwindet die Tochter-Erbin Tigraine Mantear unter unbekannten Umständen aus Caemlyn - ausgelöst durch eine Weissagung der Aes Sedai Gitara Moroso, die ihr eindringlich rät, in die Aiel-Wüste zu ziehen und eine Tochter des Speers zu werden.

Es gelingt ihr nach einer langen Reise und mehreren qualvollen Wochen, von den Aiel aufgenommen und ausgebildet zu werden. Sie schließt sich dem Clan der Taardad an und wird eine Far Dareis Mai, wobei sie den Namen Shaiel annimmt. Im Verlauf der Zeit verliebt sie sich in den Clanhäuptling Janduin und wird von ihm schwanger. Zu dieser Zeit erfahren die Weisen Frauen, dass König Laman Damodred von Cairhien Avendoraldera hat fällen lassen, ein Geschenk der Aiel für eine längst vergangene Gefälligkeit während der Zerstörung der Welt. [1]

Die Aiel ziehen aus der Wüste, um diese Sünde zu rächen und Shaiel gelingt es, den Zug begleiten zu dürfen. Während der Schlacht an den Leuchtenden Mauern, an der sie entgegen aller Bräuche teilnimmt, wird sie schwer verletzt und gebärt schließlich an den Hängen des Drachenberges ihren Sohn. Sie stirbt dabei und das Baby wird von Tam al'Thor gefunden, der es als sein eigenes annimmt. [2]

Tam und seine Frau Kari kehren in die Zwei Flüsse zurück, Tams Heimat, und das Baby Rand dort gemeinsam auf. Der Junge erfährt nie davon, dass seine Eltern nicht wirklich seine Eltern sind. Zufrieden und ruhig lebt er sein Leben, immer in dem Wissen, dass er irgendwann, wenn er erwachsen ist, Egwene al'Vere, die Tochter des Bürgermeisters, heiraten wird, so wie der Frauenzirkel es bestimmt hat. [3]

Die Suche nach dem Auge der Welt Bearbeiten

Rand2

Rand sieht den Myrddraal

Das Auftauchen eines schwarzen Reiters [4] und die darauf folgenden Ereignisse der Winternacht [5] nach einem langen harten Winter treffen ihn unvorbereitet. Allein mit seinem verletzten Vater zieht er vom weit entfernten Hof zurück in das Dorf Emondsfeld, und erfährt auf diesem Weg durch das Fiebergestammel seines Vaters, dass er nicht wirklich dessen Sohn ist. [2] Doch dies bleibt nicht das erste, was seine Welt erschüttert. Gezwungen, die Hilfe der Aes Sedai Moiraine anzunehmen erfährt er von ihr, dass die Angriffe auf den Hof seines Vaters und das Dorf niemand anderem gegolten haben als ihm und seinen Freunden Perrin und Mat. [6]

Ein Traum, während er bei seinem verletzten Vater wacht, zeigt ihm die Realität der Gefahr, als ein Mann, der sich Ba'alzamon nennt, sich ihm im Traum offenbart. [7] Ungesehen flieht die Gruppe, begleitet von Egwene und dem Gaukler Thom Merrilin, aus Emondsfeld, verfolgt von Trollocs und einem Draghkar. In seiner Angst, dass die Stute Bela nicht mithalten könnte, lenkt er zum ersten mal unbewusst die Macht. [8] Die Träume verfolgen ihn und seine Freunde Mat und Perrin weiter, doch entgegen Moiraines Warnung behalten sie es lange für sich.

In Baerlon lernen sie Min Farshaw kennen, die die Aura der Menschen lesen kann und Rand über seine Zukunft und die der anderen unterrichtet. Verwirrt von ihren Prophezeiungen lässt er sie dort zurück, kann aber seit dem nicht aufhören, an sie zu denken. [9]

WoT14covSaliba

Bei einer erzwungenen Rast in der verlassenen Stadt Shadar Logoth [10] wird die Gruppe getrennt und Rand reist allein mit Thom Merrilin und Mat weiter. [11] Doch die Bedrohungen hören nicht auf und in Weißbrücke verlieren sie den Gaukler im Kampf mit einem Myrddraal. [12] Überzeugt von dessen Tod ziehen Rand und Mat, bedrückt von der Schuld, allein weiter nach Caemlyn, wobei sie sich zunächst oft verstecken und für Essen und ein Nachtlager arbeiten, bis der Aufenthalt bei Familie Grinwell sie auf die Idee bringt, in Schenken als Gaukler aufzutreten. [13]

Einige Tage lang haben sie Erfolg, doch in Vier Könige spürt sie der Schattenfreund Howal Gode auf und Rand muss unbewusst die Eine Macht lenken, um sich zu befreien, was den Dunklen König näher an seine Spur bringt. [14] Rand und Mat müssen fliehen und begegnen weiteren Schattenfreunden auf ihrem Weg nach Caemlyn, das sie schließlich gemeinsam mit den vielen Menschen erreichen, die dort hin ziehen, um Logain Ablar zu sehen. [15]

In der Stadt angekommen machen sich Rand und Mat auf die Suche nach Der Königin Segen, der Schenke, die Thom ihnen genannt hat. Ohne zu wissen beeinflusst Rand sein Schicksal, als er sich der scheinbaren Mode der Stadt anpasst und sein Schwert mit Stoffstreifen umwickelt: er kauft die roten, da sie billiger sind als die Weißen. [16] In der Schenke angekommen werden sie gastfreundlich von Basel Gill aufgenommen, nachdem sie ihm beweisen konnten, dass sie Freunde von Thom sind. [17]

In der Bibliothek der Schenke lernt Rand den Ogier Loial kennen, der ihn zunächst aufgrund seines Aussehens für einen Aiel hält und ihm danach erklärt, er währe höchstwahrscheinlich ein Ta'veren, so wie auch seine Freunde Mat und Perrin. [18]

Vier Tage später erreicht endlich der Zug mit dem Falschen Drachen Logain Caemlyn und Rand macht sich auf den Weg, um ihn sich anzusehen. [19] Dabei fällt er durch Zufall in den Garten des Königlichen Palastes von Andor, als die Tochter-Erbin von Andor, Elayne Trakand, ihn aus einem Baum heraus anspricht. Ohne sie zu erkennen, unterhält er sich zunächst mit ihr, bevor ihm klar wird, wo er sich befindet und mit wem er es zu tun hat. Doch es ist schon zu spät, und er wird vor Königin Morgase gebracht. Dort glaubt ihm niemand seine Geschichte und die Aes Sedai Elaida macht eine Prophezeiung über die Zukunft von Andor, die untrennbar mit seiner eigenen verbunden ist, doch den letzten Teil behält sie für sich. Morgase entscheidet, ihn gehen zu lassen, doch Rand weiß, dass Elaida ab jetzt ein Auge auf ihn haben wird. [20]

Nach seiner Rückkehr in Der Königin Segen sind Rands Begleiter auch endlich angekommen, doch die Freude über das Wiedersehen wird überschattet von Thoms möglichem Tod, der Veränderung, die mit Perrin geschehen ist [21] und Mats Besessenheit von dem Dolch aus Shadar Logoth, die so gefährlich ist, dass Moiraine allein nichts dagegen tun kann. [22]

Als schließlich alle ihre Erlebnisse berichtet haben, wird klar, dass sie so schnell wie möglich nach Tar Valon müssen, um Mat zu heilen, doch gleichzeitig ist es noch viel wichtiger, dass sie sofort zum Auge der Welt aufbrechen, denn die Nachricht, dass er Dunkle König seinen Blick auf das Auge der Welt gerichtet hat, [23] zeigt, wie wenig Zeit sie nur noch haben. Moiraine entscheidet, dass alle mit Hilfe des Ogiers Loial die Kurzen Wege durchqueren und sofort nach Fal Dara aufbrechen werden. [24]

Die Reise durch die Kurzen Wege kostet sie zwei Tage. Kurz vor dem Ende werden sie von Machin Shin verfolgt und können ihm nur knapp entkommen. [25] In Fal Dara angekommen erhalten sie Quartiere in der Festung und werden von Agelmar Jagad freundlich empfangen. Er bittet sie um Hilfe für den Kampf gegen das Schattengezücht am Tarwin-Pass, doch Moiraine erklärt ihm, dass sie eine wichtigere Aufgabe am Auge der Welt zu erfüllen haben. Während Agelmar glaubt, dass sie und die beiden jungen Frauen den Kampf aufnehmen wollen, weiß Rand innerlich, dass nicht Frauen dort die Macht benutzen werden. [26]

Sie reisen in die Fäule und finden das Auge der Welt gerade noch rechtzeitig, während sie beinahe von einem Rudel Würmer angegriffen werden. Dort treffen sie neben dem Grünen Mann auch auf die Verlorenen Balthamel und Aginor. Während Balthamel vom Grünen Mann getötet wird und ihn mit in den Tod nimmst, verfolgt Aginor Rand auf eine Klippe. Dort bemerkt Rand eine schimmernde Nabelschnur, die den Verlorenen mit etwas verbindet, ehe er selbst ebenfalls Zugang zu dieser Quelle erhält - der puren Quelle von Saidin, das im Auge der Welt gespeichert ist. [27]

Wütend zieht Aginor zu viel an sich und verbrennt sich selbst dabei. Rand flieht weiter und findet sich auf einer Klippe wieder, von der aus er die Schlacht am Tarwin-Pass beobachten kann. Er ruft Blitze, lässt Erdbeben aufkommen und erschafft eine Flammenwand, um das Schattengezücht zu bekämpfen. Dann ruft er nach Ba'alzamon und dieser erscheint. [27]

Sie bekämpfen einander in einer Kuppel aus Licht. Ba'alzamon erschafft Visionen von Rands Freunden und seiner Mutter, doch Rand lässt sich nicht beirren. Er erschafft ein Schwert aus Licht, mit dem er Ba'alzamons Nabelschnur durchtrennen kann. Daraufhin verschwindet dieser und Rand bricht zusammen. [27]

Nachdem er erwacht ist und die Überreste von Aginor sieht, ist Rand überzeugt, dass er den Dunklen König getötet hat. Er wagt es sogar, den Namen Shai'tan auszusprechen. Bei seiner Rückkehr zu Moiraine, Egwene und Nynaeve und seiner Erzählung der Ereignisse wird ihm schließlich klar, dass er die Eine Macht gelenkt hat, und seine Freude verwandelt sich in Schrecken. Moiraine gesteht ihm, dass sie schon lange einen Verdacht hatte, dass er es ist, den sie sucht. [28] Rand bittet sie um Hilfe und Unterweisung, doch Moiraine kann nichts für ihn tun, da Saidar und Saidin zu unterschiedlich sind. [29]

Durch das Wissen, was er ist, entscheidet Rand, alle zu verlassen und in die Einöde zu gehen, um niemand schaden zu können, ohne zu ahnen, dass Moiraine noch Pläne mit ihm hat, da er der Wiedergeborene Drache ist. [30]

Die Jagd beginnt Bearbeiten

Obwohl Rand sich entschieden hat, zu gehen und alles hinter sich zurück zu lassen, ist er bereits einen Monat in Fal Dara und trainiert jeden Tag mit Lan Mandragoran den Schwertkampf. [31] Dort hält man ihn inzwischen für einen Lord, da die in den Zwei Flüssen übliche Vorsilbe al in Malkir den Königstitel andeutet. [32]

Die Ankunft der Amyrlin in Fal Dara schreckt Rand auf. Er hatte seine Abreise immer wieder hinausgezögert und muss nun feststellen, dass es zu spät ist, als ihm das Verlassen der Festung verwehrt wird. [32]

Siehe auchBearbeiten

Weitere BilderBearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten

  1. Die Straße zum Speer (Kapitel)
  2. 2,0 2,1 Der Westwald (Kapitel)
  3. Vorgeschichte: Raben
  4. Eine einsame Straße (Kapitel)
  5. Winternacht (Kapitel)
  6. Eine sichere Zuflucht (Kapitel)
  7. Was das Rad sagt... (Kapitel)
  8. Die Straße nach Taren-Fähre (Kapitel)
  9. Fremde und Freunde (Kapitel)
  10. Die Straße nach Caemlyn (Kapitel)
  11. Wie Staub im Wind (Kapitel)
  12. Weißbrücke (Kapitel)
  13. Verdiene dir dein Essen! (Kapitel)
  14. Vier Könige unter dem Schatten (Kapitel)
  15. Das letzte Dorf (Kapitel)
  16. Mit Rot zeigt er seine Loyalität zur Königin und ihrer Entscheidung, eine Aes Sedai-Beraterin zu haben, während Weiß dafür steht, dass die Aes Sedai an allem Unglück schuld sind. (Das Gewebe formt sich (Kapitel))
  17. Caemlyn (Kapitel Bd. 2)
  18. Das Muster wird gewebt (Kapitel)
  19. Das Gewebe formt sich (Kapitel)
  20. Das Gewebe festigt sich (Kapitel)
  21. Wolfsbruder (Kapitel Bd. 2)
  22. Alte Freunde und neue Bedrohungen (Kapitel)
  23. Die Aiel-Frauen in der Wüste (Das fahrende Volk (Kapitel)), der verletzte Mann im Stedding (Erinnerungen an Träume (Kapitel)) und der Dunkle König in Rands, Mats und Perrins Träumen (Zum Hirsch und Löwen (Kapitel) und Flucht auf dem Arinelle (Kapitel))
  24. Erinnerungen an Träume (Kapitel)
  25. Was im Schatten folgt (Kapitel)
  26. Fal Dara (Kapitel)
  27. 27,0 27,1 27,2 Gegen den Schatten (Kapitel)
  28. Er hat sich ihr widersetzt, obwohl das Finder-Gewebe ihn gleichzeitig hätte bändigen sollen. Weiterhin war der Zustand von Bela auf dem Weg aus den Zwei Flüssen ein deutlicher Hinweis, da nur er eine enge Bindung zu dem Pferd hatte. (Die Straße nach Taren-Fähre (Kapitel))
  29. Es gibt weder Anfang noch Ende (Kapitel)
  30. Das Rad dreht sich (Kapitel)
  31. Die Flamme von Tar Valon (Kapitel)
  32. 32,0 32,1 Der Empfang (Kapitel)