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Dies ist ein POV-Charakter mit einem oder mehr Abschnitten oder Kapiteln, die aus seinem oder ihrem Point of View geschrieben sind.

Padan Fain ist ein Fahrender Händler und ein Schattenfreund.

BeschreibungBearbeiten

Padan Fain ist ein blasser, dünner Mann mit langen, dünnen Armen und einer großen Adlernase. Er lächelt oder lacht immer, als wisse er einen Witz, den keiner sonst kennt und genießt es, im Mittelpunkt zu stehen. [1]

Er ist jedes Jahr der erste Händler, der nach dem Winter nach Emondsfeld kommt, um seine Waren zu verkaufen und Neuigkeiten zu erzählen. Seine Ankunft gestaltet er dabei immer wie einen Gauklerauftritt. [1]

HandlungBearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Fain war schon sehr lange ein Schattenfreund. Er trat ihnen vermutlich um ca. 958 NÄ bei und beging in den folgenden Jahren sehr viele äußerst schreckliche Taten. [2]

995 NÄ kam in Lugard ein Myrddraal zu ihm, was unter Schattenfreunden als große Ehre gilt. Fain glaubte, er wäre zu großen Taten auserwählt worden, und so war es auch, aber anders, als er es sich vorgestellt hatte. Mach brachte ihn zum Shayol Ghul, wo er auf einen Mann mit brennenden Augen traf, der sich Ba'alzamon nannte. [2]

Wie Padan Fain danach zum Spürhund des Dunklen Königs gemacht wurde, ist nicht klar, doch es hatte mit viel Feuer und Schmerz zu tun, so schrecklich, dass Fain sich nicht einmal daran erinnern will, weil er zu viel Angst hat. Der Dunkle König wusste ungefähr, wo sich das befand, was er suchte, und schickte Fain auf die Jagd. Er durchsuchte alle Dörfer um Baerlon bis hin zu den Verschleierten Bergen und auch die Zwei Flüsse. Bei seiner Ankunft in Emondsfeld war er später als sonst und blieb eine ganze Woche dort; er mietete sogar ein Zimmer in der Weinquellen-Schenke, obwohl dies seinem üblichen Geiz widersprach, was vielen Leuten auffiel. [2]

Im nächsten Jahr wurde er erneut zum Shayol Ghul gebracht, damit sein Wissen gefiltert, destilliert und ihm wieder eingetrichtert werden konnte. Der Dunkle König hoffte, dass Fain jetzt besser in der Lage wäre, sein Ziel zu finden, und das Ergebnis übertraf noch seine Erwartungen. Fain gelang es, drei junge Männer in Emondsfeld zu identifizieren, von denen einer mit absoluter Sicherheit der Gesuchte war. [2]

Er kehrte nach Lugard zurück, wo er in Tel'aran'rhiod verschiedene Rituale durchführte, die ihn noch stärker an den Dunklen König banden. Außerdem erhielt er das Versprechen, reiche Belohnung zu erhalten, wenn er erfolgreich war. Er musste nur den bestimmten jungen Mann markieren, ein Myrddraal und Trollocs sollten in den Zwei Flüssen auf ihn warten. [2]

Die Suche nach dem Auge der Welt Bearbeiten

Padan Fain erreicht Emondsfeld in im Jahr 998 NÄ erneut recht spät, genau wie der Frühling, der lange auf sich warten lässt. Er bringt Neuigkeiten von dem Falschen Drachen Logain in Ghealdan und erregt damit einiges Aufsehen. [1]

Der Angriff der Trollocs in der Winternacht schlägt fehl, da der Myrddraal nicht mit einer Aes Sedai und ihrem Behüter gerechnet hat. Der Myrddraal schleppt Fain mit sich und die Trollocs behandeln ihn sehr schlecht und drohen ihm an, ihn zu essen. Immer wieder reden sie in seiner Gegenwart darüber, wie sie ihn zubereiten wollen. Fain behauptet später, er hätte sich zu diesem Zeitpunkt entschieden, sich vom Dunklen König abzuwenden, doch man hört ihm an, dass er immer noch nach den Belohnungen giert. [2]

Nachdem die Gruppe den Taren überquert hatte, brachte der Myrddraal die Trollocs zurück zum Wegtor in den Verschleierten Bergen und ließ Fain laufen. Er dachte, er wäre entkommen und flüchtete nach Baerlon. [2] Dort trifft er auf Rand, tischt ihm eine erfundene Geschichte über seine eigene Flucht auf und läuft davon, nachdem er Rands Aufenthaltsort erfahren hat. [3] Fain will aus der Stadt fliehen, trifft aber erneut auf einen Myrddraal, der ihn gefangen immt. Er verrät ihm die Schenke, in der sich die jungen Männer befinden, und der Myrddraal kann Rand stellen, doch die Gruppe entwischt ihm erneut. Der Myrddraal verfolgt sie weiter nach Shadar Logoth und lässt sich mit Moiraines falscher Spur täuschen. [4]

Fain versucht ihn immer wieder zu überzeugen, dass es ein Trick ist, doch erst nach einiger Zeit beginnen die Myrddraal ihm zu glauben und kehren um. Sie hatten jedoch so viel Angst, Shadar Logoth zu betreten, und Ba'alzamon selbst erschien, als flackernde Gestalt wie eine Kerzenflamme, das Feuer in seinen Augen versengt und schmerzt die Myrddraal. [2]

Fain wurde mit nach Shadar Logoth geschleift und konnte fliehen, vermutlich als Mashadar die Trollocs angriff. Er war überzeugt, sich vor Ba'alzamon verstecken zu können, musste aber erkennen, dass der Zwang, Rand, Mat und Perrin zu jagen, mit jedem Tag stärker wurde. Er lief, bis er vor Erschöpfung zusammen brach, und stand wieder auf, sobald er genug Kraft gesammelt hatte, um erneut weiter zu laufen. [2]

Es ist unklar, warum er zu dieser Zeit den jungen Männern voraus war. Vielleicht verwirrte ihn, dass die Gruppe getrennt war, und es ihn in verschiedene Richtungen zog. Er kam nach Weißbrücke und fragte dort nach den drei Emondsfeldern. Den Menschen fiel er besonders auf, weil er sich wie ein Verrückter aufführte, oft Selbstgespräche führte und sich ständig bewegte, sogar noch im Stehen. Als er merkte, dass sie nicht dort waren, brach er Richtung Caemlyn auf. [5]

In Caemlyn angekommen war er schon halb verrückt, ein heruntergekommener, schmutziger Bettler. [6] Er konnte spüren, dass nur zwei der Gesuchten sich dort befanden, was ihn fast zur Verzweiflung trieb. [2] Er fand Rand in der Menge, die gekommen war, um den Falschen Drachen Logain zu sehen, verlor ihn jedoch schnell wieder. [6]

Nachdem auch der Dritte angekommen war, verfolgte Fain die Gruppe erneut und fand den Keller mit dem Wegtor. Er ermordete den Ladenbesitzer, der ihn entdeckte, als er am Morgen die offene Tür sah. Fain hätte es nicht tun müssen, doch er war neidisch auf den Mann, der die Freiheit besaß, zu tun was er wollte. Danach betrat er die Kurzen Wege und verfolgte die Spur der Gruppe. Er hielt sie immer im Schatten, wenn er ihnen nahe war, da er es nicht mit ihnen allen hätte aufnehmen können. [2]

In der Nähe des Wegtores nach Fal Dara erwischte ihn schließlich Machin Shin. Doch der Wind tötete ihn nicht. Statt dessen gab es etwas an Fain, das ihn so entsetzte, dass er floh, und Fain konnte die Kurzen Wege verlassen. [2]

In Fal Dara angekommen versucht er, in die Festung zu gelangen. Er wird von den Soldaten entdeckt und vor Agelmar Jagad und Moiraine Damodred gebracht. Dort versucht er sich bei Agelmar einzuschmeicheln, indem er ihm verspricht, ihm zu helfen, den Schatten zu besiegen, wenn er sich von ihm beraten lässt und nicht von den Aes Sedai. Doch Jagad hält ihn für verrückt und lässt ihn einsperren. Moiraine will ihn befragen und erfährt dabei, was mit Fain seit dem Angriff auf die Zwei Flüsse geschehen ist. [7]

Zitate Bearbeiten

  • "Fain hat immer schon schlechte Nachrichten schnell überbracht - je schlechter, desto schneller. Er hat mehr von einem Raben als von einem Mann." - Thom Merrilin [8]
  • "Ich sagte, er sei schlimmer als schlimm, doch das kam der Wahrheit nicht nahe genug. Ich glaube nicht, dass ich jemals jemanden kennengelernt habe, der so jämmerlich und verdorben und gleichzeitig so gemein war. Ich fühle mich beschmutzt, da ich ihn berührt habe, und ich meine damit nicht den Dreck auf seiner Haut. Innerlich beschmutzt. [...] Der Verfall seiner Seele lässt mich beinahe daran zweifeln, dass er jemals eine hatte. An ihm ist etwas schlimmeres als an jedem Schattenfreund." - Moiraine Damodred [2]

Weitere BilderBearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten