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Vorheriger Band

  1. Kin Toveres Handwerk
  2. Vor dem Pfeil
  3. An diesem Ort und diesem Tag
  4. Der geringere Kummer
  5. Nach dem Sturm
  6. Andere Schlachten, andere Waffen
  7. Um den Preis eines Schiffes
  8. Abschiede
  9. Nach Boannda
  10. Lehren und lernen
  11. Botschaften
  12. Entscheidungen
  13. Verblassende Worte
  14. Nach Caemlyn
  15. Verbrannte Fäden
  16. Die Glut schwelt

Nächster Band

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"Nach Boannda" ist das neunte Kapitel des zwölften Bandes Der Drache schlägt zurück. Gleichzeitig ist es das neunundvierzigste Kapitel des fünften englischen Originalbandes The Fires of Heaven, der als Die Feuer des Himmels auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

ZusammenfassungBearbeiten

Wellen-icon
Nynaeve und Elayne können für einige Flüchtlinge aus Samara ebenfalls eine Passage auf dem Schiff aushandeln. Im Verlauf der nächsten Tage vertragen sie sich wieder besser und Elayne hilft Nynaeve, ihre Angst vor Tel'aran'rhiod zu überwinden.

In Tel'aran'rhiod treffen sie sich mit Egwene und Amys und berichten von Masema und Salidar. Auf der Höhe von Salidar verlassen sie schließlich das Schiff. Nynaeve ist sicher, dass sie dort wie Heldinnen empfangen werden.

HandlungBearbeiten

Nynaeve al'Meara Bearbeiten

Es gibt keine Schwierigkeiten dabei, die Flüchtlinge an Bord zu bringen und auch bei der Bezahlung lässt Kapitän Neres mit sich handeln, als Nynaeve die Shienarer unauffällig bittet, ein wenig mit ihren Schwertern zu spielen.

Als das Schiff ablegt, ist es so überfüllt, dass Nynaeve einen Moment lang an ihrem eigenen Einfall zweifelt, doch die Hoffnung auf den Gesichtern und der Dank der Flüchtlinge stimmen sie schnell um.

Fünf Tage vergehen auf der Fahrt. Neres ist so schnell bereit, seine Kajüte für die Frauen zu räumen, dass Nynaeve die Männer im Verdacht hat.

  • Lini: Ein offener Sack verbirgt nichts, und hinter einer offenen Tür kann sich auch nur wenig verstecken, doch ein offener Mann hat garantiert etwas zu verbergen.

Die Kajüte ist nur wenig größer als der Wagen, in dem die Frauen bisher gewohnt haben, dafür aber viel vollgestellter. Elayne sagt, Neres sei ein Schmuggler. Nynaeve glaubt das nicht, da das Schiff so klein und unscheinbar ist, doch Elayne ist sicher.

Da an Bord des kleinen Schiffes beinahe hundert Menschen sind, verlangt Nynaeve, dass der Kapitän die Ladung über Bord wirft, um Platz für die Flüchtlinge zu machen, die bisher auf Deck schlafen mussten. Elayne fragt fast beiläufig, ob es am Eldar auch Zollbeamte gibt und ob diese sich wohl für seine Ware interessieren würden, während Thom und Uno wiedereinmal ihre Waffen zeigen. Grimmig gibt der Kapitän nach und lässt Platz machen.

Nynaeve ist irritiert von Agni Neres. Der Kapitän scheint Frauen regelrecht zu verabscheuen. Sein ganzes Verhalten zeigt, dass er nichts von ihnen hält und nichts mit ihnen zu tun haben will. Sie ist überrascht, dass er überhaupt eine Frau und Kinder in Ebou Dar hat, doch anscheinend bleibt er immer nur lange genug in der Stadt, um seine Ladung zu löschen und neue aufzunehmen.

  • Agni Neres: hat eine Frau und eine ganze Kinderschar in Ebou Dar

Aus diesem Grund vermeiden es die Frauen, sich offen anzugiften. Nynaeve bedauert es allerdings, dass sie auch nicht einmal ein ernstes Wort mit Thom, Uno und Juilin wechseln kann, die sich langsam wieder gehen lassen. Leider könnte sie das nur in der Kajüte tun, doch die ist einfach zu klein. Also zeigt Nynaeve einfach gute Laune und genießt es, dass den beiden anderen Frauen gar nichts anderes übrig bleibt, als das ebenfalls zu tun.

Sie zwingt sich sogar, zu lächeln, als ihr klar wird, dass nicht einfach günstiger Wind für ihre schnelle Reise verantwortlich ist. So höflich wie möglich wirft sie Elayne vor, die Macht benutzt zu haben, doch die Tochter-Erbin erwidert lächelnd, dass niemand aus dieser Entfernung in Samara noch spüren könnte, dass sie es getan hat. Nynaeve sieht das nicht so, da gerade das Beeinflussen des Wetters bis Samara gespürt werden könnte. Andererseits denkt sie, dass Moghedien dann immer noch nicht wüsste, in welcher Richtung das Gewebe gewebt wurde und sie ist auch froh, dass sie schneller voran kommen.

Immer noch lächelnd sagt Nynaeve, dass Elayne sie hätte fragen können, und Birgitte mischt sich ein und sagt, sie würde die beiden in den Fluss werfen, um sich abzukühlen, als Elaynes Gesicht einen Ausdruck annimmt, als wolle sie Nynaeve gleich beißen. Grimmig trennen sich die Frauen.

Die Männer scheinen zu glauben, dass die Frauen sich wieder vertragen, doch die weiblichen Mitglieder unter den Flüchtlingen spüren ganz deutlich, dass etwas nicht stimmt. Aber nach und nach schwindet die feindselige Stimmung und die Frauen verstehen sich langsam besser.

Nynaeve beginnt sich die Zeit damit zu vertreiben, die Verletzungen der Männer zu behandeln und sie auch heimlich mit der Macht zu heilen, wobei sie allerdings sehr vorsichtig vorgeht. Danach kümmert sie sich auch um die Flüchtlinge und deren Kinder, obwohl sie sich bei Kindern immer etwas unwohl fühlt. Das bringt auch Elayne und Birgitte hinzu, die sich gern um die Kinder kümmern. Langsam tauen die Kinder auf, und beginnen den Schrecken aus Samara zu vergessen, und unter diesen Umständen ist es den drei Frauen fast unmöglich, noch wütend zu sein.

Am zweiten Tag ihrer Reise beginnt Elayne sogar, den A'dam wieder zu untersuchen und sogar Nynaeve ist bereit, sie dabei zu unterstützen.

Nach und nach erfahren sie die Geschichten der Flüchtlinge, die aus dieser zerrissenen und ausgelaugten Gegend kommen. Die Männer sind größtenteils alt, weil der Prophet alle jungen Männer angeworben hat. Sie sprechen davon, wieder Land zu bekommen und zu bebauen und von ihren Familien, von denen sie getrennt wurden.

Den Frauen geht es noch schlimmer, doch sie ertragen es besser als die Männer. Drei von ihnen interessieren Nynaeve besonders: Nicola, Marigan und Areina.

  • Nicola: so alt und so groß wie Nynaeve. schlank, dunkelhaarig, Weberin, große Augen, wollte bals ihren Hyran heiraten
  • Hyran: Verlobter von Nicola. wollte dem Wiedergeborenen Drachen dienen und schloss sich dem Propheten an. Er wollte sie heiraten, wenn er mit seiner Pflicht im Reinen ist. Pflichten waren für ihn sehr bedeutsam. Er wäre ein guter und pflichtbewusster Ehemann und Vater geworden. Jemand hat ihm den Kopf mit der Axt gespalten.
  • Marigan: ein paar Jahre älter als Nynaeve. war einst mollig gewesen, grobes Gesicht, das aussieht, als befände sie sich jenseits der bloßen Erschöpfung. Zwei Söhne: Jaril und Seve. hat in Samara als Heilerin gearbeitet, weshalb sie sich sehr unauffällig verhalten und sich ihre Kenntnisse selbst aneignen musste, da Amadicia gleich auf der anderen Flusseite liegt. sie wollte immer nur Menschen von Krankheiten heilen, konnte aber ihren eigenen Mann nicht retten, der fünf Jahre zuvor starb.
  • Jaril und Seve: sechs und sieben Jahre alt. Söhne von Marigan. sind so verängstigt, dass sie sich vor jedem fürchten, selbst vor ihrer Mutter.
  • Areina: jüngste der drei Frauen. blaue Augen. stammt nicht aus Ghealdan, trägt ähnliche Kleidung wie Birgitte. War nach Illian gegangen, um ihren Bruder Gwil zurückzuholen, bevor er den Jägereid ablegen konnte. Es waren so viele Menschen in der Stadt, dass sie ihn nicht fand und schließlich selbst den Eid ablegte, obwohl sie nicht einmal an das Horn von Valere glaubt. Sie wurde aus mehreren Dörfern verjagt, einmal ausgeraubt und mehrfach verprügelt. sie will nicht viel erzählen, aber immer weitermachen.

Nynaeve kann sich in jeder der drei Frauen irgendwie selbst erkennen, weshalb sie gerade diese Frauen besonders mag. Seltsamerweise mag sie Areina trotz ihres losen Mundwerks am liebsten und nimmt sich vor, sich um die drei zu kümmern.

Am Morgen des zweiten Tages, als Nynaeve wieder einmal eine Bemerkung macht, dass Elayne nicht im Palast ihrer Mutter sei, fragt Birgitte fassungslos, ob Elayne wirklich die Tochter-Erbin von Andor sei. Elayne bestätigt und Birgitte geht davon. Beide unterhalten sich eine Weile und auch wenn Elayne nach dem Gespräch unzufrieden scheint, verstehen sie sich jetzt besser. Am nächsten Morgen nimmt Birgitte ihren richtigen Namen wieder an und sie und Elayne waschen sich die falsche Farbe aus dem Haar. Auch Nynaeve ist froh, das schreckliche Rot endlich loszuwerden.

Während sie rasche Fahrt machen, merkt Nynaeve, dass Neres gern irgendwo in einem ruhigen, versteckten Seitenarm Halt machen würde, und sie gewöhnt sich an, ab und zu zu erwähnen, wie schön es für ihn sein müsste, seine Passagiere bald los zu sein und wie gut es doch den spielenden Kindern ginge, was ihn davon abhält, seinen Wunsch auszuführen.

Am dritten Tag der Reise legen sie in Boannda an.

  • eine beachtlich große Stadt, größer als Samara, liegt auf einer Landspitze, wo der Boern mit schneller Strömung von Jehannah herunterkommt und in den viel trägeren Eldar mündet. hohe, graue Stadtmauern, darin sind drei Türme und ein weißes Gebäude mit rotem Ziegeldach, das man durchaus als Palast bezeichnen kann, wenn auch als kleinen.

In Boannda verlassen die Flüchtlinge das Schiff und man sieht ihnen an, dass sie wieder genauso entmutigt sind wie bei ihrem Aufbruch. Areina, Nicola und Marigan bleiben und alle bitten, bei Nynaeve und Elayne bleiben zu dürfen, bei denen sie sich sicher fühlen.

Nynaeve geht sofort zu Kapitän Neres, der glaubt, dass er jetzt bald sein Schiff wieder für sich hat. Er ist nicht glücklich, sie weiter mitzunehmen, nimmt jedoch das Geld für die weitere Fahrt. Er hält sie für verrückt, dass er bei Salidar halten soll und Nynaeve ist wütend genug, um ihm mit der Einen Macht ein paar Stiche zu versetzen, die sie auf Mücken schiebt.

Nach Boannda lässt Elayne den Wind wieder auffrischen und in der ersten Nacht nach der Stadt benutzt Nynaeve den Traum-Ter'angreal wieder.

Das Herz des Steins sieht aus wie immer und sie hat das Gefühl, beobachtet zu werden, und muss sich davon abhalten, zu fliehen. Langsam zählt sie bis tausend und ruft nach jedem vollen Hunderter nach Egwene. Je länger es dauert, desto mehr Angst hat sie und tritt schließlich aus dem Traum heraus, als ihre Freundin nicht erscheint.

Als sie zurück in der Kajüte ist, fängt Nynaeve an zu weinen und sagt, sie wäre es leid, immer Angst zu haben. Elayne nimmt sie sofort in den Arm, während Nynaeve sich bei ihnen ausweint. Elayne und Birgitte sagen ihr, sie sei kein Feigling. Die Behüterin erklärt, sie würde davonlaufen, wenn sie wüsste, dass Moghedien sie jagt und erklärt, Nynaeve wäre kein Feigling, sondern solle selbst bestimmen, wann der beste Zeitpunkt für einen Angriff wäre.

Elayne sagt, sie würde Nynaeve beweisen, dass sie kein Feigling sei und will mit ihr zusammen noch einmal nach Tel'aran'rhiod gehen. Und obwohl Nynaeve beides nicht hören wollte, willigt sie ein.

Sie gehen zuerst ins Herz des Steins, danach zeigt Elayne Nynaeve den Königlichen Palast von Andor und Nynaeve führt sie durch Emondsfeld. Nynaeve hat jetzt das Gefühl, Elayne besser zu verstehen. In Emondsfeld betrachtet sie still die neu gebauten Häuser und einen Gedenkstein mit Namen von Menschen, die sie kennt. Es wirkt alles wohlhabend und glücklich, doch sie versteht nicht, was dort los ist.

Als nächstes gehen sie in Elaidas Arbeitszimmer, das immer noch so aussieht wie früher. Doch wie jedes mal, wenn sie dort sind, stehen weniger Hocker vor dem Schreibtisch. Das Triptychon von Bonwhin ist allerdings verschwunden und auf dem noch vorhandenen Bild von Rand zeigt sich ein Riss.

Sie durchsuchen die sich ständig verändernden Dokumente und erfahren, dass Elaida zwar weiß, dass Rand in Cairhien ist, jedoch nicht, ob sie etwas unternehmen will. Die Amyrlin wirkt zornig in ihren Schreiben und nichts von den Informationen bringt sie weiter.

Als sie in ihre Körper zurückkehren, sind beide Frauen schweigsam. Unaufgefordert hilft Nynaeve Elayne aus dem Kleid und Birgitte verlässt die Kajüte, um draußen zu schlafen. Elayne sagt, dass der Palast ihr sehr leer vorkam und Nynaeve sagt, das hätte an dem Ter'angreal gelegen, der sie beinahe durchscheinend aussehen ließ. Elayne antwortet schroff und sie legen sich schlafen.

Nynaeve ist erleichtert, dass sie es versucht hat, denn sie ist dabei, ihre Angst zu überwinden. Sie gehen jede Nacht gemeinsam nach Tel'aran'rhiod und durchsuchen Elaidas Arbeitszimmer. Immer noch finden sie nicht viel, doch immerhin einen Brief, der die Schwestern in Salidar schroff auffordert, in die Burg zurück zu kehren, was ihnen zeigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

  • Tenobia und Easar haben Briefe geschrieben, in denen sie sich höflich aber energisch weigern, dass die Weiße Burg sich in ihre Angelegenheiten einmischt.
  • Lini: Um zwei zu kennen, musst du erst einmal einen kennen.

Ansonsten arbeiten sie daran, Tel'aran'rhiod besser beherrschen zu lernen. Sie versuchen, einander in ihren Träumen zu besuchen, so wie Egwene es getan hat, doch es gelingt ihnen nicht. Sie schaffen es aber, jemanden in Tel'aran'rhiod festzuhalten, als Elayne darauf kommt, Nynaeve als zum Traum zugehörig zu betrachten. Nynaeve gelingt das erst nach ein paar Tagen. Weiterhin versuchen sie, Dinge zu erschaffen, was schwieriger ist, je phantastischer oder größer ein Gegenstand ist.

Elayne verwendet abwechselnd die anderen Beiden Traum-Ter'angreal, die beide das gleiche, durchscheinende Ergebnis in Tel'aran'rhiod liefern. Sie fühlt sich immer unwohl, da es schwieriger mit ihnen in der Welt der Träume ist und man außerdem mit ihnen arbeiten muss, da man ständig das Element Geist darauf lenken muss. Sie interessiert sich auch mehr dafür, herauszufinden, wie die beiden funktionieren und will ihre Geheimnisse ergründen.

Am Tag nach ihrer Abreise hat Nynaeve vor, einen der beiden zu benutzen, und sie ist auch wütend genug dazu, da sie ein Gespräch zwischen Thom, Juilin und Uno belauscht hat, die sich alle einig sind, dass Neres den Verlust seiner Waren zu Recht betrauert, schließlich hatte er sie bezahlt, auch wenn er ein Schmuggler ist.

Grimmig geht Nynaeve in die Kajüte zu Elayne, die gerade den Eisenscheibe-Ter'angreal nimmt, und benutzt die Bernsteinbrosche. Sie erklärt, dass sie vielleicht herausfinden kann, warum man mit diesem Ter'angreal nur Kleinigkeiten weben kann. [1]

  • Bernstein-Brosche: Anstecknadel. fühlt sich glatt und weich an, ist aber hart genug, um MEtall damit zu ritzen. gelblich braune Farbe, eine schlafende Frau ist darin eingeritzt.

Im Herzen des Steins angekommen merkt Nynaeve, dass nicht nur Elayne ein teures Abendkleid trägt - wie immer eigentlich - sondern sie auch. Und ihr wird bewusst, warum Elayne nicht bemerkt hat, dass sie durchscheinend wirkte, denn sie selbst bemerkt an sich gar keinen Unterschied zu sonst. Doch Elayne sagt, sie wirke nebelhaft und genauso fühlt sich auch Saidar an. Nur der Ärger darüber, dass sie wirklich nichts mit der Macht anfangen kann, lässt sie wütend genug bleiben, um wenigstens den notwendigen Strang Geist beizubehalten.

Amys erscheint zusammen mit Egwene und ist überrascht, dass sowohl Elayne als auch Nynaeve da sind. Sie fragt, warum sie so durchscheinend sind und ob sie gelernt hätten, auch im wachen Zustand nach Tel'aran'rhiod zu kommen.

Doch Nynaeve beantwortet die Frage nicht sondern will statt dessen fragen, wie Egwene in ihren Träumen auftauchen konnte. Doch noch ehe sie das aussprechen kann, überfällt Egwene sie eindringlich mit den Neuigkeiten, so als würde sie es den beiden Frauen zum ersten mal erzählen. Nynaeve und Elayne sehen sich verwirrt an.

Als Egwene endlich fertig ist, fragt Nynaeve erstaunt, ob Mat wirklich Couladin getötet hat. Elayne fragt wie immer, wie es Rand geht und Amys erklärt, dass er sich hart vorantreiben würde und auf niemanden als Moiraine hört. Egwene fügt hinzu, dass Aviendha für Elayne auf ihn aufpasst.

Elayne fragt, warum Rand überhaupt weitermacht und was er tut. Sie erfahren, dass er stundenlang das Kämpfen übt, sowohl mit Lan als auch mit den Aiel. Nynaeve glaubt, dass er das eigentlich nicht brauchen sollte, da er so viele Aiel um sich hat. Außerdem ist er schwer damit beschäftigt, dafür zu sorgen, dass seine Befehle auch ausgeführt werden. Weiterhin hat er anscheinend eine Schule gegründet, für die er Gelehrte und verschiedene Handwerker berufen hat. Niemand weiß, warum er das tut, doch Moiraine hatte gesagt, er wolle etwas Bleibendes zurücklassen.

  • Rands Schule: verschiedene Gelehrte. Kin Tovere. Eine Frau, die eine Armbrust konstruiert hat, die Speere eine Meile weit schleudern kann.

Amys erzählt weiter, dass die übrig gebliebenen Shaido sich nach Norden zurückziehen, doch es kommen täglich neue über die Drachenmauer und schließen sich ihnen an. Rand scheint sie vergessen zu haben, er schickt die Aiel nach Tear und hat niemandem gesagt, wieso. Moiraine weigert sich, nach dem Grund zu fragen und auch Aviendha hat nichts herausbekommen.

Nynaeve sagt, sie würden es auch in Tel'aran'rhiod nicht herausfinden und will Egwene etwas fragen, doch diese unterbricht sie mit einem Hinweis auf Sheriams Arbeitszimmer und fragt, wie es ihnen inzwischen ergangen ist. Nynaeve erzählt alles, was ihnen bisher passiert ist, lässt aber die Niederlage gegen Moghedien aus. Elayne hilft ihr, so zu tun, als wären die Dinge in Samara nur wegen Galad und Masema so geschehen. Schließlich enden sie mit der Entdeckung von Salidar.

Amys fragt, ob sie sicher sind, dass die Aes Sedai dort Rand folgen werden und Elayne sagt, sie müssten die Prophezeiungen so gut kennen wie Elaida. Sie sagt, die beste Möglichkeit, die neue Amyrlin zu bekämpfen wäre, sich Rand anzuschließen, da sie sonst nichts weiter als Rebellen ohne einen legitimen Grund wären.

Egwene erinnert sich schwach an Masema und sagt, sie kann ihn sich als Prophet nicht vorstellen. Sie sagt, dass Rand sicher von ihm und von Salidar erfahren will, falls sie ihn einmal dazu bringen kann, ihr zuzuhören.

Amys fragt schließlich erneut, wieso sie beide anwesend sind. Sie hört interessiert zu und betrachtet Nynaeves Anstecknadel; sie fühlt sich sehr merkwürdig, als Amys sie in die Hand nimmt. Amys erklärt, dass es ihr nicht gefällt, dass jede Machlenkerin so nach Tel'aran'rhiod kommen kann.

Schließlich fragt Amys, ob sie fertig sind. Sie gibt zu, dass die Treffen mehr wert sind, als sie angenommen hat. Dann verschwinden sie und Egwene.

Nynaeve und Elayne begeben sich sofort in Sheriams Arbeitszimmer und der Anblick des Raumes macht Nynaeve zornig genug, um die Macht weiterhin lenken zu können. Sie hofft regelrecht, dass Sheriam in Salidar ist, um sie zu konfrontieren. Als Egwene auftaucht, hält sie den beiden sofort eine Standpauke, dass sie beinahe alles verraten hätten. Sie erklärt ihnen, dass die beiden sie nicht im Traum aufsuchen können, so wie Egwene es getan hat, da sie dazu Traumgängerinnen sein müssten. Und sobald sie ihnen die Vorhaltungen gemacht hat, erklärt sie, dass sie noch zu tun hat und verschwindet.

Nynaeve ist so verlegen, dass ihr Zorn schwindet und sie erwacht sofort. Elayne schläft immer noch. Nynaeve merkt, dass sich nichts geändert hat und Egwene ihnen immer noch überlegen ist. Sie ärgert sich, nicht mit dem Steinring-Ter'angreal in Tel'aran'rhiod gewesen zu sein und schiebt den Männern die Schuld zu.

Elayne erwacht schnell nach ihr und erklärt, dass sie zwar noch in Elaidas Büro war, sich dort aber nicht lange aufgehalten hat. Sie berichtet von einer Aes Sedai, die zur Aufgenommenen degradiert werden soll und Nynaeve fragt überrascht, ob sie das tun darf. Elayne sagt, Elaida würde wohl einfach machen, was sie will.

  • Shemerin wurde festgenommen und zur Aufgenommenen degradiert.

Elayne klagt, dass sie weder Rand noch Aviendha eine Nachricht zukommen lassen konnte. Nynaeve sagt, er sei kein Pferd und sie seine Besitzerin und Elayne sagt, sie würde es bei Lan genauso machen. Nynaeve legt sich schlafen, doch sie hofft, dass Rand sich von den Ladies aus Tear und Cairhien nicht verführen lässt und sie vergisst.

Nach und nach gleitet das Schiff nur noch an Wildnis vorbei, wo Kapitän Neres sie schließlich an ein paar Hütten zurücklässt. Nynaeve grollt, dass Elayne ihm nicht noch eine Kette als Bezahlung geben sollte, doch Elayne erklärt, es wäre der Ausgleich für seine verlorene Ware und sagt lachend, immerhin hätte er sie dieses mal tatsächlich angesehen, was auch Nynaeve zum Lachen bringt.

Marigan und Nicola wollen sie weiterhin begleiten, genauso wie auch Areina. Nynaeve ist sicher, dass die drei schockiert sein werden, wenn sie Salidar erreichen. Elayne fragt, wie sie wohl empfangen werden. Nynaeve erklärt, dass sie sie vielleicht nicht wie Heldinnen empfangen werden, aber sicherlich mit Küssen überhäufen, wenn sie erst einmal davon erfahren, was die beiden in Tear und Tanchico geschafft haben.

Nynaeve befielt Uno, ihnen einen Weg durch das Dickicht zu bahnen. Sie will noch vor Sonnenuntergang in Salidar sein. Innerlich sorgt sie sich, dass Kapitän Neres sie vielleicht doch hereingelegt hat.

 Charaktere Bearbeiten

In Tel'aran'rhiod

Tiere

Erwähnt

Gruppen Bearbeiten

Berufe

Erwähnt

Orte Bearbeiten

Erwähnt

Gegenstände Bearbeiten

Pflanzen

Erwähnt

Ereignisse Bearbeiten

Erwähnt

Anmerkungen Bearbeiten

  1. Es handelt sich bei den beiden um Ter'angreal für Lehrlinge. (REFERENZEN) Man wirkt sehr durchscheinend und kraftlos mit ihnen und kann die Eine Macht kaum benutzen. Das dient vermutlich dazu, dass Lehrlinge keine Gefahren in Tel'aran'rhiod erschaffen sollen.

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