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Flag-altara
Regierungsform Monarchie
Hauptstadt Ebou Dar
Weitere Städte Alkindar, Brytan, Coramen, Cormaed, Ionin Quelle, Jurador, Malden, Marella, Moisen, Mosra, Nor Chasen, Remen, Salidar, Sehar, So Eban, So Habor, So Tehar, Soremaine, Weesin

"Lehn dich auf deinem Dolch zurück und lass deiner Zunge freien Lauf."

—Altaranisches Sprichwort

Altara Map

Altara liegt am Meer der Stürme, eingekeilt zwischen den mächtigeren Nationen Illian und Amadicia, wobei die nördlichen Grenzen Murandy, Andor und Ghealdan berühren. Es ist nur durch seinen Namen vereint. Die meisten Bewohner ziehen es vor, sich selbst als zu einer bestimmten Stadt zugehörig oder als Untertanen eines bestimmten Lords oder einer Lady anzusehen, eher als Untertan der Königin oder als Bewohner von Altara. Sogar die Adligen scheinen sich wenig um ihre Nation zu kümmern, sie zahlen selten Steuern oder bieten der Krone mehr als Lippenbekenntnisse.

GeschichteBearbeiten

Altara wurde während dem Hundertjährigen Krieg gegründet und von einem Mann namens Maddin vereinigt. Wie in Murandy beherrschten die Herrscher von Altara niemals mehr als einen kleinen Teil um die Hauptstadt herum, und die verbleibenden Adligen handelten autonom und hielten die Nation nur aus Angst davor, von den Nachbarn absorbiert zu werden, aufrecht.

957 NÄ nutzten die Kinder des Lichts den Vorteil dieser Teilung, um in Altara einzufallen. Sie wurden von Altara, Murandy und Illian bekämpft. Schlussendlich wurden sie zurückgeschlagen und der Krieg wurde als Weißmantel-Krieg bekannt.

Vor kurzem eroberten die Seanchan Ebou Dar und den südlichen Teil von Altara. Sie erlaubten Königin Tylin, auf dem Thron der Winde zu verbleiben, doch sie wurde gefesselt und von einem Gholam zerstückelt unter ihrem Bett gefunden. Ihr Sohn Beslan nahm den Thron mit dem Segen der seanchanischen Besatzermächte.

RegierungsformBearbeiten

Altaran Peninsula map

Halbinsel von Altara mit Ebou Dar.

Die Regierungsform von Altara ist die Monarchie, der Sitz der Macht wird Thron der Winde genannt. Er befindet sich im Tarasin-Palast in der Hauptstadt Ebou Dar.

Vor Beslans Krönung bekämpfte er im Geheimen die Seanchanische Besetzung. Nach dem Tod von Kaiserin Radhanan und der Absetzung von Hochlady Suroth wurde Beslan von Tuon Gnade gewährt für seine Rebellion, da sie törichterweise glaubte, er habe nur das Beste für sein Volk im Sinn. Beslan akzeptierte ihr Angebot, schwor seine Eide neu und wurde ins Hoche Blut erhoben. Nach seiner Erhebung versprach Tuon ihm, Altara für ihn zu festigen und garantierte ihm absolute Gewalt über das Land.

KulturBearbeiten

Frauen in Altara sind dominant, besonders in Ebou Dar. In vielen Situationen hat eine altaranische Frau das Recht, einen Mann ungefragt zu töten. Messer und Schwerter sind ein wichtiger Teil des altaranischen Lebens. Sowohl Männer als auch Frauen tragen Duelle über triviale Gründe aus, oftmals mit fatalen Ergebnissen. Altaranische Frauen tragen Hochzeitsdolche, die sowohl als formale Möglichkeit dienen, den Ehestatus zu zeigen (seine Farbe und Dekoration beschreibt den Ehe- und Mutterstatus) und als einfache Methode, ihren Mann zu disziplinieren.

Anscheinend als Rückzugsort für Frauen gibt es eine Farm, einige Meilen nordöstlich von Ebou Dar und nördlich der Rhannon Hügel. Tatsächlich wird sie von der Schwesternschaft geführt, einer Gruppe davongelaufener und weggeschickter Novizinnen der Weißen Burg, und dient ihr als Zuflucht.

DuelleBearbeiten

Die Ebou Dari selbst sind stolz auf die Wildheit ihrer Frauen, und auf ihren Mut in einem Duell. Sehr wenige Männer oder Frauen erreichen das Erwachsenenalter, ohne in mindestens einem Duell gekämpft zu haben, und diese wenigen werden als feige geächtet. Während in vielen Teilen der Welt Männer Duelle wegen Frauen austragen, ist es nur in Ebou Dar auch normal, dass Frauen Duelle wegen Männern ausfechten. In beiden Fällen schließt das die Zustimmung des "Preises" ein, mit dem Gewinner zu gehen. Verheiratete Frauen werden eher weniger herausgefordert als unverheiratete, und Witwen, die eine neue Hochzeit ablehnen, am allerwenigsten. Die meisten Ebou Dari Frauen, die überleben, um zu heiraten, betrachten Narben als eine Art von Schönheitsmal. Altaranische Frauen behaupten von sich, dass sie einen Mann nur verletzen werden, wenn sie selbst verletzt, bedrängt oder falsch behandelt werden, aber laut dem Gesetz ist der Tod eines Mannes durch die Hand einer Frau gerechtfertigt, bis das Gegenteil bewiesen wurde. Als Resultat daraus sind Männer sehr bemüht um Frauen.

Normalerweise, außerhalb des Rahad, sind die meisten Altaraner sehr freundlich, aus Angst, dass sie ansonsten einen Grund für ein Duell liefern könnten. Alles, was gesagt wird, kann Anlass für eine Herausforderung sein, wenn nicht eine der Parteien formell festlegt, dass sich der andere "auf seinem Dolch zurücklehnen" darf, was bedeutet, dass alles gesagt werden darf und nicht als Kränkung aufgefasst werden wird. Die meisten Altaraner, und alle die in Ebou Dar leben, sind mindestens bewaffnet mit einem gebogenen Dolch an der Hüfte, immer leicht zu erreichen.

Altaranische ModeBearbeiten

Altara mode
Altaraner können leicht erkannt werden an ihrem dunklen Haar, ihren dunklen Augen und ihrem olivefarbenen Teint, aber die jenigen aus Ebou Dar sind genauso leicht zu erkennen an ihrer charakteristischen Kleidung. Die Kleider der Frauen sind oftmals von blasser Farbe mit eng anliegenden Miedern und weiten Röcken über leuchtenden Unterröcken. Die Ausschnitte Bürgerlicher sind sehr schmal und tief geschnitten, während die Mieder von Adligen einen runden oder ovalen Ausschnitt haben, was den jenigen mit Hochzeitsdolchen erlaubt, sie am vorteilhaftesten zu zeigen, und jenen ohne, um zu zeigen, dass sie verfügbar sind. Bei Bürgerlichen wird der Rock immer über einem Knie gerafft getragen, um die leuchtend gefärbten Unterröcke zu zeigen, während adlige Frauen ihn vorn gerafft tragen. Große Ohrreifen werden von den meisten Frauen und einigen Männern getragen. Männer und Frauen tragen gleichermaßen gebogene Dolche durch ihre Gürtel oder Schärpen, und tragen oftmals auch ein Arbeitsmesser.

Das Markenzeichen eines Ebou Dari Mannes ist seine lange, aufwändige Weste. Diese Westen sind oftmals genauso leuchtend gefärbt wie die Kleidung eines Kesselflickers, und werden einzeln über einem blassen Hemd mit weiten Ärmeln getragen. Manchmal tragen die Reicheren zusätzlich einen dekorativen Seidenumhang über den Schultern, seit dieser absichtlich zu kurz ist, um auf konventionelle Weise getragen zu werden. Dieses "Cape" wird von einer Kette aus Silber oder Gold gehalten. Wenn das Cape getragen wird, wird grundsätzlich auch ein langes, schmales Schwert getragen, zusätzlich zu dem üblichen Dolch. Sowohl Männer als auch Frauen schmücken ihre Hände mit Ringen.

Wie in den meisten Kulturen nutzen die Reichen Seide und Brokat mit Stickereien, oftmals besetzt mit Juwelen, während die Armen und Mittelschichtler Wolle, Messing und Glas tragen.

Palastdiener tragen die Mode der Bürgerlichen als Livree in grün und Weiß mit dem Sigil des Hauses Mitsobar auf der Brust eingestickt.

In Ebou Dar müssen Arbeiter einer Gilde angehören und diese wird durch die Kleidung angezeigt:

  • Salsarbeiter tragen weiße Westen
  • Sänftenträger tragen rot-grün-gestreifte Westen
  • Weber tragen Westen mit vertikalen Streifen

ParallelenBearbeiten

Hauptartikel: Altara: Parallelen

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